Wie setzt man Licht zu Hause richtig ein?

Wie setzt man Licht zu Hause richtig ein?

Licht beeinflusst unser Leben massiv. Unsere innere Uhr richtet sich nach der Helligkeit und steuert danach den Biorhythmus. Daher ist es auch im eigenen Zuhause wichtig Licht so einzusetzen, dass es nicht nur die Räumlichkeiten ausleuchtet, sondern gleichzeitig auch für Wohlbefinden sorgt. Nehmen wir nur einmal ein Wohnzimmer her.

An diesem Beispiel lässt sich sehr gut ablesen, wie viele Funktionen Licht in einem einzigen Raum erfüllen sollte. Hier wird gegessen, gelesen, gechillt, ferngesehen, oder sogar gearbeitet. Jede dieser Tätigkeiten erfordert eine andere Art von Licht, bzw. Beleuchtung. Damit das von Beginn an klappt, sollte die Lichtplanung idealerweise schon beim Bauen, aber zumindest vor dem Einzug fixer Bestandteil der Überlegungen sein. Perfekt wäre ein Lichtkonzept für jeden einzelnen Raum.

Tipps für die richtige Planung

Die umfangreiche Auswahl an Lampen, Spots und Lustern, sowie Leuchtmitteln in allen Farben macht es einfach sein eigenes persönliches Lichtkonzept zu gestalten. Dabei sind einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich gilt: je mehr Lampen, desto besser. Die Vielfalt an Beleuchtungen schafft die Atmosphäre. Also sollte man darauf achten, dass man neben Spots auch Tischlampen, Stehlampen und Leselampen einsetzt. Lichtinseln setzen Details gut in Szene und werden von Profi-Lichtplanern immer gerne geschaffen. Das Licht kann hier betonen oder kaschieren, beleben, oder dämpfen. Das alles ist variabel. Im Vordergrund bei der Beleuchtung sollte immer möglichst natürliches Licht stehen. Dieses erzielt man bei einer Farbwiedergabe von unter 80 Ra. Darauf sollte man beim Kauf der Leuchtmittel achten. Daneben ist auch die Lichtfarbe entscheidend. Weißes Licht wirkt kühl und sollte eher in Arbeitsräumen eingesetzt werden. Wohnräume bevorzugen eine wärmere Lichtfarbe. Die Technik kann viel an Arbeit ersparen. Dimmer, Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder erlauben eine individuelle Gestaltung der „Lichtspiele“. Diese lassen sich längst auch per Smartphone-App steuern oder vollständig programmieren. Damit hat man für jeden Anlass das perfekte Licht zur Hand.

Tipps für die richtige Planung
Tipps für die richtige Planung

Die Planung im Detail

Im Vordergrund steht immer zuerst die Überlegung, wofür man das jeweilige Licht benötigt. Gehen Sie einfach durch ihre Wohnung oder Ihr Haus und überlegen Sie was Sie im jeweiligen Raum tatsächlich machen werden und welche Art von Lampe dafür ideal wäre. Nun geht es daran einen guten Mix aus Lichtquellen festzulegen. Spots eignen sich gut für den Eingangsbereich, Hängeleuchten machen sich gut über dem Essbereich. Schreibtischleuchten passen perfekt zum Schreibtisch und Kronleuchter über dem Sofa im Wohnzimmer. Ist das erst einmal festgelegt, geht es an die Auswahl der Leuchten. Diese sollen Licht geben, Stimmung vermitteln und Atmosphäre schaffen. Dabei ist es ebenfalls wichtig, dass sie die Tagesabläufe nicht stören. Eine Hängeleuchte, an der man sich regelmäßig den Kopf stößt, weil sie zu niedrig montiert wurde, sorgt nur für Ärger. Probieren Sie diese ruhig aus, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Flexibilität ist gefragt, schließlich werden Sie im Laufe der Zeit auch so manche Veränderung vornehmen. Wenn Ihr neues Lichtkonzepte die drei Grundfunktionen, wie Orientierung, die Beleuchtung von bestimmten Plätzen und die Schaffung von Atmosphäre erfüllt, ist schon ein großer Schritt getan.