Licht bedeutet Leben

Licht bedeutet Leben

Die Sonne und ihr Licht waren vor mehreren Milliarden Jahren maßgeblich daran beteiligt, dass sich auf der Erde Leben entwickeln konnte. Seit rund 200.000 Jahren bevölkern die Menschen unseren Planeten. Zunächst nutzen sie die Kraft und Wärme des Feuers, seit 150 Jahren kennt man elektrisches Licht. Egal in welcher Form auch immer, eines steht fest: Licht bedeutet Leben.

Das Licht stellt die innere Uhr

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist bestätigt, was Wissenschaftler ohnehin lange vermutet hatten. Die Entdeckung des dritten Fotorezeptors im Auge bewies, dass der biologische Rhythmus des Menschen mithilfe des Lichts getaktet wird. Das bedeutet, dass das Licht mitbestimmt, ob wir schlafen, aufwachen oder uns fit und ausgeruht fühlen. Schließlich folgt das gesamte Leben auf der Erde einem vorgegebenen Rhythmus. Der Planet dreht sich um seine eigene Achse und die Sonne. Darauf folgen die vier Jahreszeiten, Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Die Gezeiten entstehen durch den Mond, der selbst wiederum die Erde umkreist. Aus all diesen Zyklen hat der Mensch im Laufe der Evolution einen eigenen Zyklus entwickelt. Diesen nennt man auch die innere Uhr.

Licht macht glücklich

Die Auswirkungen, wenn dieser Ablauf aus dem Rahmen fällt, kennt jeder Mensch selbst nur zur Genüge. Man fühlt sich schlecht und müde, schläft schlecht und wird im schlimmsten Fall sogar depressiv. All diese Probleme kann man heute erfolgreich bekämpfen, und zwar mit einer Lichttherapie. Nicht erst seit gestern weiß die Wissenschaft, dass das Licht positiv auf den menschlichen Körper wirken kann. Dabei geht es nicht nur um die Bildung von Vitaminen, sondern auch um Impulse für ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben. Reicht das natürliche Licht nicht aus, dann kann man mit künstlichem Licht nachhelfen. So erzielt man ein zusätzliches Maß an Lebensqualität. Gerade wenn der Winter sein Leben aushaucht und der Frühling seine ersten Boten schickt, wird diese Wirkung überdeutlich. Die Menschen strömen bei jeder Gelegenheit in die freie Natur und genießen die Sonne und die hohen Temperaturen auf der Haut.

Licht macht glücklich
Licht macht glücklich

Licht ist gesund

Licht ist essenziell für die Fotosynthese und damit für die Produktion von Sauerstoff. Zahlreiche Pflanzen und Tiere sind, neben dem Menschen, genau darauf angewiesen. Die Haut dunkelt das Sonnenlicht etwas ab und synthetisiert das Vitamins D, das für gesunde Knochen unerlässlich ist. Dafür reicht schon eine Viertelstunde Licht pro Tag. Wer auf Sonnenlicht verzichtet, riskiert in jungen Jahren Entwicklungsstörungen und im Alter Probleme mit den Knochen.

Auch auf die eigene Stimmung hat Licht enormen Einfluss. An trüben Novembertagen will so gar keine richtige Stimmung aufkommen, während ein sonniger Frühlingstag die Lebensgeister weckt und die Menschen vor Tatendrang schier platzen lässt. Dabei macht die Farbe des Lichts erstaunlicherweise einen Unterschied. Blaues Licht wirkt beruhigend und macht weniger müde als weißes Licht. Rötliches gelbes Licht macht wach und bringt das Temperament in Wallung. Dass zu viel Licht auch manchmal richtig nerven kann, kennt man von Weihnachtsmärkten und deren Beleuchtung. Zuviel, zu grell und im Stakkato präsentiert, sorgt für eine Überreizung. Damit ist neuerlich bewiesen, wie sehr das Licht unser Leben bestimmt und organisiert.

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